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Wellness Lexikon | A

Als Abasie bezeichnet man die Unfähigkeit, trotz vollkommen erhaltener Muskelkraft der Beine, zu gehen. Diese Gangstörung kann psychische Ursachen haben oder aufgrund einer Hirnerkrankung auftreten.

 

abhärten

Unter Abhärtung verstehen wir allgemein die planmäßige Gewöhnung des Körpers an anstrengende Umwelteinflüsse. Ziel ist es, die natürlichen Abwehrfunktionen des Körpers zu stärken. Maßnahmen wie wechselheiße Duschbäder wirken vor allem auf die Haut. Die unterschiedlichen Temperaturreize bewirken ein Zusammenziehen (Kälte) bzw. eine Erweiterung (Wärme) der Hautgefäße. An den Füssen beginnend und im dreimaligen Wechsel senken solche Bäder unsere Temperaturempfindlichkeit. Auch viel Bewegung, Sport, Kneippsche Anwendungen wie Güsse und Wassertreten und Saunagänge helfen, uns gegen Umwelteinflüsse wie Sonne, Wind, Wärme Nässe etc. widerstandsfähiger zu machen.

 

Abszess

bezeichnet eine Eiteransammlung, die aus Gewebe entstanden ist, welches durch eine Entzündung zerstört wurde. Abszesse können an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten, z.B. unter der Hautoberfläche (Furunkel), in der Leber oder an der Zahnwurzel.

 

Aerobic

Aerobic oder auch Aerobic Dance. Darunter verstehen wir ein gruppendynamisches Bewegungstraining mit Musik. Im Aerobic werden Teile aus Konditionsgymnastik und Tanz kombiniert. Aerobic wirkt hautstraffend, ausdauerfördernd und aktiviert die Muskulatur.

 

Aikido

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba (1883-1969) entwickelte Kampfsportart. Sie basiert im wesentlichen auf einer defensiven Kampfhaltung, da im Gegensatz zu so genannten „harten“ Kampfsportarten wie Karate oder Kung Fu weder Fußtritte noch Schläge erlaubt sind. Vielmehr bedient sich der Kämpfer der Energie des Angreifers. Nach Ausweich-, Zug-, und Drehbewegungen wird dem Angriff durch Hebel-, und Wurftechniken begegnet. Doch mehr noch als bloße Selbstverteidigung versteht sich Aikido ( „Weg der Harmonisierung zu kosmischer Energie“ sinngem.) als Mittel zur Stärkung der Lebensenergie. Meditationen sind fester Bestandteile des Aikidotrainings. Bewegungs-, Balance-, und Koordinationsübungen sowie die zentrale die „Fallschule“ sind weitere Schwerpunkte des Aikido. Kritische Stimmen allerdings sehen im Aikido eine weitere aggressionsfördernde Kampfsportdisziplin über deren gewalttätigen Charakter „mystisches“ Beiwerk hinwegtäuschen soll.

 

Akupressur

Akupressur oder auch Druckpunktmassage entspringt der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ihren Theorien folgend ist das ungehinderte Fließen der Lebensenergie Qi, begünstigt durch die vollkommene Harmonie der Energiequellen Yin und Yang, die Grundlage eines gesunden Lebens. Bewirken Faktoren wie unausgewogene Ernährung oder ein nachteilig wirkender Lebenswandel eine Disharmonie dieser Energieströme so kann das zu Erkrankungen führen. Der Therapeut kann an lehrmäßig festgelegten Hautpunkten diese Energie wahlweise reizen oder beruhigen um den Ausgleich wiederherzustellen. Dies geschieht im Gegensatz zur Akupunktur nicht durch Nadeln sondern durch Druckmassage. So wird gezielt Energie abgeführt oder zugeleitet. Akupressur wird lediglich inm Bereich der Schmerzlinderung angewandt. Das birgt jedoch die Gefahr, dass Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt werden. Deswegen sollte der Akupressur immer eine fachärztliche Konsultation vorausgehen.

 

Akupunktur

Akupunktur, abgeleitet aus dem lat. Acus = Nadel, Spitze, Punkt, wird den ergänzenden Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin zugeordnet. Bei der auch als Nadelpunktierung bezeichneten Behandlung unterscheidet man in „klassische Akupunktur“ und „Schmerzakupunktur“ Die schmerzbegegnende Wirkung erklärt sich durch die Anregung der schmerzregulierenden Systeme unseres Körpers durch den Nadelstich. Es kommt zur Endorphinausschüttung, die Schmerzweiterleitung im Bereich des Rückenmarks wird unterbunden. Die Jahrtausende alte Akidopeirastik ist ein, auch in Europa wieder aufgenommenes, Heilverfahren, welches seit 1979 als Therapiemethode von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell anerkannt ist. Deren publizierte Liste durch Akupunktur therapierbarer Krankheiten enthält unter anderem Kopfschmerzen, Migräne, Augenleiden, Erkrankungen der Luftwege und Verdauungsbeschwerden. Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen beschloss im Oktober 2000 die Kosten von Akupunktur nur noch als Therapie gegen chronische Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Rückenschmerzen zu übernehmen. Dafür ist jedoch eine vertragliche Vereinbarung zwischen Arzt und Krankenkasse notwendig.

 

Algenbehandlung

Eine aus Frischalgen bestehende Ganzkörpermaske birgt einige gesunde Aspekte. So werden weit über 50 verschiedene Mineralien und Spurenelemente sowie zahlreiche Vitamine über die Haut in den Organismus transportiert. Körperwarm werden die Frischalgen aufgetragen und verbleiben während einer Einwirkungszeit von ca. 40 Minuten auf dem Körper. Zielsetzung dieser Behandlung ist eine Anregung des Stoffwechsels. Der in Gang gesetzte Entgiftungsprozess entwässert das Gewebe und stärkt die Abwehr. Neben der reinigenden und entspannenden Wirkung ist effektiv auch eine starke Reduzierung von Cellulities zu verzeichnen.

 

Algenpackung

Meeresalgen, lat. Phycophyta, sind außerordentlich eiweißhaltig, reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien. Algenpackungen sollen „entschlackend“ wirken, ein Abbau von Problemzonen bzw. Fettpölsterchen kann allerdings nur mit paralleler Reduktionskost bzw. nachfolgender Ernährungsplanung (Diät) funktionieren. Bei allergisch veranlagten Personen können die jodreichen Algen Reaktionen in Form von Hautreizungen und Ausschlägen hervorrufen.

 

Anti-Aging

Vor dem Hintergrund der neuesten genetischen Erkenntnisse eröffnet sich das Anti-Aging Konzept nach Meinung vieler Laien und Mediziner zum Trend des 21.Jahrhunderts. Auf Grundlage so genannter Verschleißtheorien soll sich die Lebenserwartung durch gesundheitsbewusstes Leben und präventives Handeln erhöhen. Bei Anti-Aging unterscheidet man in zwei Lebensalter, das kalendarische und das biologische. Während das kalendarische unbeeinflussbar bleibt und voranschreitet ist das biologische, Anti-Aging Medizinern zufolge, hingegen steuerbar. Der Zustand der Körperzellen und der Blutgefäße, die Potenz, das Kurzzeitgedächtnis, die Elastizität der Lungen und natürlich auch das allgemeine Erscheinungsbild sind Faktoren des biologischen Lebensalters. Um das besonders niedrig zu halten gibt es im wesentliche vier Strategien: Ernährung und Bewegung, mentale Techniken und Hormontherapie. Die Gefahr altersbedingter Krankheiten wird durch Vorsorge und Früherkennung neutralisiert. Die Auswertung von aufwendigen, demographischen Langzeitstudien hat jedoch ergeben, dass es nicht vier sondern die sieben nachfolgend aufgeführten Faktoren sind, die Longävität beeinflussen. Dies sind im Einzelnen: mäßiger Alkoholkonsum, der Verzicht auf das Rauchen, eine stabile Partnerschaft, regelmäßiger Sport, ein angemessenes Gewicht, die Fähigkeit, positiv mit Problemen umzugehen und keine depressive Erkrankung. Dabei ist der Faktor der Depressivität der einzige, der nicht wissentlich gesteuert werden kann. Im Hinblick auf eine gesundheitsbewusste Lebensführung ist das Konzept von Anti-Aging zu bejahen, jedoch sollte Vorsicht in Bezug auf die Hormonbehandlung herrschen. Hier ist unbedingt ein Spezialist heranzuziehen.v

 

Aqua Balancing

Im Zuge des Aqua Balancing erfährt der Körper einen tief entspannenden Prozess. Mittels des Aqua Balancers wird der Körper durch ca. 38°C warmes Wasser bewegt und durch Unterwassermassagen (Teile des Shiatsu und der klassischen Massage) gestreckt, gedehnt und gelockert. Die Atmung erlangt den primären Rhythmus, Körper, Geist und Seele relaxen. Eine das Körpergefühl belebende, Körper und Geist in Einklang bringende Unterwassermassage.

 

Aqua-Joggen

Eine Variante des klassischen Joggings allerdings im Pool. Gewichtsmanschetten an den Fesseln sichern das Gleichgewicht und ermöglichen eine individuelle Bestimmung der Trainingsintensität.

 

Aquarobic / Aquagymnastik

Die auch unter der Bezeichnung Aqua– oder Wassergymnastik Aquarobic charakterisiert eine Reihe von gymnastischen Bewegungsübungen im Wasser, welche durch zusätzliche Geräte und Musik noch ergänzt werden. Von Vorteil ist diese Variante der Gymnastik vor allem für all diejenigen, denen eine erhöhte Belastung von Gelenken, Sehnen und Wirbelsäule untersagt ist. Zwar ist Wasser erheblich dichter als Luft und erfordert einen erhöhten Kraftaufwand doch wird durch die Auftriebskraft des Wassers der Körper entlastet. Die Atemmuskulatur wird durch die Wechselwirkung des Wasserdrucks trainiert, da das Einatmen erschwert und das Ausatmen erleichtert wird. Die ebenfalls auf den Wasserdruck zurückzuführende Absenkung der Pulsfrequenz erleichtert den venösen Blutrückfluss aus den Beinen zum Herzen. Aquarobic trimmt im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten den ganzen Körper und nicht nur einzelne Partien.

 

Aromatherapie

Die Aromatherapie beinhaltet den Einsatz von Duftstoffen und ätherischen Substanzen zur Stimulation von Körper und Geist. Duftende Salben aus Blütenblättern und die Verwendung von getrockneten Pflanzen, Gräsern oder Harzen zur Linderung von Krankheiten haben schon eine jahrtausende alte Tradition. Die duftenden Essenzen werden mit Hilfe verschiedenster Auszugsverfahren aus den Wurzeln und Blättern, aus dem Harz oder der Rinde gewonnen. Verfahren, die unter anderem auch der Herstellung von Parfüm dienen. Die entspannende, anregende, krampflösende oder auch keimtötende Wirkung der ätherischen Öle entfaltet sich durch die verschiedenartigsten Anwendungen. So werden die Öle verdampft oder kommen bei Massagen, Inhalationen, Einreibungen oder Aromabädern zum Einsatz. Sie können olfaktorisch wirken (Inhalieren, Einatmen) oder über die Haut aufgenommen werden (Badezusätze, Umschläge, Kompressen) oder in therapeutisch verordneten Dosierungen von „innen“ wirken. Für einige wenige Öle ist die spezifische Wirkung nachgewiesen. So ist dem Fichtennadelöl eine anregende Wirkung zuzusprechen, Zitronen –und Eukalyptusöl bewirken eine Hustenlinderung. Trotzdem ist im Umgang mit Aromastoffen Vorsicht walten zu lassen. Bestimmte Öle können in unverhältnismäßigen Dosen Übelkeit, Kopfschmerzen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Das Auftragen von unverdünnten Ölen auf die Haut kann zu Hautverätzungen führen.

 

Atemtherapie

Unsere Atmung, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird , kann mittels diverser Techniken trainiert werden, um das körperliche und seelische Gesamtbefinden zu verbessern. So kann auch das vegetative Nervensystem durch bewusste Atmung beeinflusst und harmonisiert werden. Die Atemtechniken sind der Sauerstoffaufnahme förderlich und lösen Muskelverspannungen. Weiterhin helfen sie, auch in belastenden Situationen kontrolliert und richtig zu atmen. Mit Hilfe der geschulten Therapeuten ist eine Harmonisierung der Atmung durchführbar.

 

Aufguss

Der Begriff Aufguss entstammt dem Saunabereich und bezeichnet die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch das Übergießen von in der Sauna befindlichen Steinen (z. B. Granit, Diorit, Peridotit). Dabei wird in der Regel klares, reines Wasser verwendet jedoch sind aromatische Zusätze aus Wasser-Aromaöl-Mischungen möglich. Der Dampf, der nach dem Übergießen der ca. 400°C heißen Steine entsteht wird durch Wedeln mit beispielsweise einem Handtuch gleichmäßig in der Sauna verteilt und führt zu einem raschen Anstieg der Luftfeuchtigkeit um bis zu 30%. Wenn der Dampf des Aufgusses auf der Haut kondensiert gibt er seine Wärme ab. Gleichzeitig verhindert eben dieser Wasserfilm die Transpiration und die damit verbundene Abkühlung, kann jedoch aufgrund des nachdrängenden Aufgussdampfes nicht verdunsten. So entsteht der Eindruck eines immensen Temperaturanstieges im Inneren der Sauna. Eventuell hinzugefügte ätherische Zusätze verteilen ihr angenehmes Aroma. Solche Zusätze sind allerdings nie unverdünnt auf die Steine zu geben. Die ausstehende Verpuffung könnte durch die enormen Temperaturen zu ernsthaften Verletzungen führen. Auch sollten Wasser-Öl-Gemische immer wieder umgerührt werden um der Entstehung eines Ölteppichs vorzubeugen, welcher dann auf den Steinen verbrennen und unangenehm riechen könnte. Solche angereicherten Saunaaufgüsse können durchaus ihr Wohlbefinden steigern doch bergen sie zum Teil auch ein Gesundheitsrisiko. Beim Test von 32 Saunaaufgüssen befand die Zeitschrift Ökotest sieben Substanzen für krankheitserregend, da sie einen hohen Bestandteil an Formaldehyd enthielten. Halogenorganische Verbindungen wurden in weiteren sieben Aufgüssen festgestellt. Allergiker sollten achtsam sein.

 

Aura-Healing

Die Aura, lat. für Lufthauch, bezeichnet die Gesamtheit aller von einem Menschen ausgehenden Wirkungen. Sie soll in Form einer magnetischen Energie jeden Menschen als eine Art Schutzhülle umgeben. „Aura-Healing“ versteht sich hier also als Heilung durch Energieübertragung. Nur dem geschulten Auge des Aura-Heilers ist diese Hülle sichtbar und erscheint ihm in allen Regenbogenfarben. Auch die Kirlian-Photographie ist vielerorts ein Mittel, die Aura sichtbar zu machen. Veränderungen in ihr gelten als Anzeichen körperlicher oder seelischer Erkrankungen, die mittels aurischer Therapie behandelt werden. Im einzeln erfolgt das durch Auflegen der Hände des Aura-Heilers einige Zentimeter über den so genannten Energieeintrittsorten, auch Chakren, um so das Einfließen kosmischer Energie in die Aura zu ermöglichen. Auch andere Manipulationen der Aura z.B. durch Massage mit Magneten oder Kristallen oder auch feinstoffliche Heilweisen wie die Bachblütentherapie finden Anwendung. Grundsätzlich gelten Krankheiten als Ursache für eine veränderte Aura. In konventionell-wissenschaftlichen Kreisen stößt die Annahme der Existenz einer Aura allerdings kaum auf Zustimmung. Kritiker sehen hier eher eine bewusste Täuschung des Verbrauchers und raten zu fachspezifischer Hilfe.

 

Autogenes Training

Der Psychotherapeut und Nervenarzt Professor Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelte in den 30iger Jahren das Autogene Training als Methode der Selbsterfahrung. Schultz, der sich ursprünglich mit Hypnose befasst hatte, stellte fest, dass durch Suggestion und Vorstellungskraft das Gefühl der Entspannung auch autogen herbeiführen lässt. Die Methode der konzentrierten Selbstentspannung leitet sich aus der Hypnose ab. Hierbei wird die Beherrschung von nicht willkürlich beeinflussbaren körperlichen und seelischen Funktionen durch erlernbare Übungen zu erlangen versucht. Die grundlegenden auto-suggestiven Formeln behandeln Themen wie Wärme, Schwere, Herz, Atmung usw. Die Entspannung hilft dem Übenden auf das vegetative Nervensystem Einfluss zu nehmen, innere Ängste und Blockaden können gelöst werden. Der stark auto-suggestive Charakter unterscheidet das autogene Training von anderen Entspannungsarten und erschwert demjenigen, der nicht bereit ist sich zu öffnen, den Zugang. Vor allem bei Bluthochdruck und Herzkrankheiten, Schlaflosigkeit, Ängsten, psychischen Belastungen, Muskelverspannungen und Haltungsschäden, Magen- und Darmstörungen, Kopfschmerzen und Migräne hat sich autogenes Training bewährt. Grundsätzlich ist autogenes Training für jedermann geeignet. Allerdings ist im Falle von psychotischen Erkrankungen, endogener Depressionen oder Epilepsie von einer Praktizierung des autogenen Trainings abzusehen.

 

Ayurveda

Ayurveda oder auch "Wissen um ein langes Leben" findet seinen Ursprung im Hinduismus. Die Bezeichnung entspringt dem Altindischen und setzt sich aus den zwei Worten Ayus (Leben) und Veda (Wissenschaft) zusammen. Die Vorstellung des Hinduismus, dass sich der Kosmos und seine fünf Elemente "Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther" sich im Organismus des Menschen widerspiegeln ist auch Basismodell der Ayurveda. So sollen drei sich ergänzenden Regelsysteme (Doshas) den menschlichen Organismus bestimmen und die physischen und psychischen Vorgänge regulieren. Die unterschiedliche Gewichtung und individuelle Verteilung der Doshas bestimme dann die Persönlichkeit und Gesundheit des Menschen. Ähnlich den fernöstlichen Heilmethoden ist es Zielsetzung der Ayurveda ein Gleichgewicht zwischen den Doshas zu schaffen da in einem unausgewogenen Verhältnis die Ursache körperlicher und geistiger Leiden gesehen wird. Die verschiedenen medizinischen Bereiche der traditionellen Ayurveda erstrecken sich über die Innere Medizin, die Chirurgie, die Lehre von Geisteskrankheiten, die Augenheilkunde, Ernährungslehre und Pflanzenheilkunde bis hin zu Entspannungsübungen (Yoga). Elementare Bestandteile sind u.a. Synchronmassagen, Stirnölgüsse oder das Kräuterschwitzbad, auch Svedana genannt. Die Ayurveda sieht sich weniger als Konkurrenz zur Schulmedizin denn als ergänzende Therapie. Laut ayurvedischer Lehre nimmt die Medizin als Präventivmaßnahme einen hohen Stellenwert ein. Bei stressbedingten Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen sowie bei Migräne, Neuralgien und Gastritis hat Ayurveda Heilerfolge zu verzeichnen. Patienten mit akuten Erkrankungen sowie Herzleiden ist Ayurveda nicht zu empfehlen, da gerade die Massagen und Wärmebehandlungen sich hier nachteilig auswirken könnten. Im europäischen Raum sind Ayurveda-Behandlungen zu sehr kostspieligen Modeerscheinungen geworden und werden oft in einer minimierten Ausführung angeboten. Am sichersten ist eine Ayurveda-Kur im Ursprungsland. Eine sorgfältige Auswahl und eine umfassende Beratung sind daher sehr zu empfehlen.

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