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Wellness Lexikon | F

Fangokur

Fango ist die italienische Bezeichnung für den heißen, geruchlosen Mineralschlamm der Vulkanerde, welcher nach alter Tradition im sog. "Euganeischen Becken" gereift ist. Dort steht der Schlamm in direktem Kontakt mit Sonnenlicht, Luft und Thermalwasser. Die Notwendigkeit dieses Reifeprozesses, der den Schlamm in fortwährend mit organischen Substanze anreichert und ihn so erst zur Arznei werden läßt, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Besonders das brom- und jodhaltige Wasser spielt in diesem Prozess eine besondere Rolle. Bei der Fangokur wird die kalte, feste Masse in speziellen Öfen auf 50-60°C erhitzt und danach auf einer Plastikfolie zum Abkühlen ca. 2cm dick ausgerollt. Hat seine Temperatur um die 50°C erreicht, wird der Körper in die heiße Fangomasse verpackt. Zum Einsatz kommen Fangopackungen bei der Linderung von rheumatischen Beschwerden und Verspannungen. Die den Säurehaushalt der Haut regulierende Wirkung kann sogar Linderung bei Schuppenflechte verschaffen. Menschen die unter insbesondere Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Venenerkrankungen sowie Blutungsneigung leiden sollte jedoch auf Fangopackungen verzichten da der starke Wärmereiz sich nachteilig auswirken könnte.

 

Farb-Therapie

Das Wissen um Farben und deren heilende Wirkung ist schon Jahrhunderte alt. Im alten Ägypten wurden Farbtempel angelegt, in deren Inneren die Räume in unterschiedlichen Farben gehalten waren. Entsprechend den jeweiligen Leiden der Patienten wurden sie in die bestimmten Räumlichkeiten verbracht um dort ein heilsames Farbbad zu nehmen. Auch die Chinesen nutzten schon lange dieses Wissen zur Behandlung der verschiedensten Leiden. Beispielsweise wurden Darmkranke mit gelber Farbe bestrichen und in Zimmern, deren Fenster mit gelben Vorhängen versehen waren, einquartiert. Als einer der ersten im europäischen Kulturkreis beschäftigte sich Johann W. Goethe sich mit der heilenden Wirkung von Farben. Trotzdem eine gesicherte Ursache - Wirkung - Beziehung der Farbtherapie bislang nicht durch konventionell - wissenschaftliche Methoden belegt ist, scheint der Gang ins Farblichtstudio einen positiven Einfluss auf das vegetative Nervensystem auszuüben, kann also durchaus ein harmloses Mittel gegen Stress und Befindlichkeitsstörungen sein.

 

Farblicht

Mit Farblicht (häufig in Bio-Sauna, Danarium oder Sanarium eingesetzt) kann die Stimmung gezielt beeinflusst werden. Z.B. beruhigt blaues Licht, rotes Licht wirkt anregend, für gute Laune sorgt gelbes Licht und grünes Licht wirkt entspannend.

 

Fastenkur

Als eine der ältesten Kuren gilt mit Sicherheit die Fastenkur, deren Ziel es ist, nicht nur eine Reinigung des Körpers sondern auch eine damit verbundene Klärung des Geistes zu erreichen, um somit neue Kräfte zu mobilisieren. Nachdem durch intensive Spülungen im Darm ein vollkommener Leerezustand hergestellt worden ist, werden über die Dauer des Fastens jegliche "Altlasten" aus dem Körper herausgeschwemmt. Während der, je nach Angebot, variierenden Dauer der Kur beschleunigt der Einsatz von Gemüse-, Obstsaft, Tee oder Mineralwasser den Entschlackungsvorgang.

 

Feldenkrais

Der Kernphysiker Dr. M. Feldenkrais (1904-1984) war Begründer der gleichnamigen Methode eines körpertherapeutischen Verfahrens, welches sich durch die schonungsvolle und bewußte Anwendung auszeichnet. Fußend auf Feldenkrais These, dass das Erlernen neuer körperlicher Bewegungsmuster mit neuen psychischen Reaktionsmustern verbunden ist, werden fehlkonditionierte Haltungs- und Bewegungsmuster bewusst gemacht und durch schonende Bewegungsmuster behoben. Die Feldenkrais-Methode zählt heute zu den üblicherweise angewendeten Körpertherapien unter deren qualifizierter Anwendung Haltungs- und Bewegungsmuster mit Sicherheit umkonditioniert werden können. Die Methode kommt, obwohl anfänglich nicht als Therapieform entwickelt, in der Schmerz -und Psychotherapie und auch in Kliniken zur Rehabilitation nach Schlaganfällen und Unfällen zum Einsatz.

 

Felke

Traditionelles Heilschlammbaden. Bewirkt ein Entschlacken, Entgiften und Relaxen des Körpers.

 

Feng Shui

Feng Shui heißt wörtlich übersetzt "Wind und Wasser" und ist die chinesische Lehre vom harmonischen Leben und Wohnen. Seinen Ursprung findet diese, schon über 2000 Jahre alte Lehre im taoistischen Ahnenkult Chinas. So wurde der Bestattungsort der Verschiedenen so ausgewählt, dass nach dem leiblichen Tod ein harmonisches Weiterleben gewährleistet war. Feng Shui bedeutet, dass ein ein glückliches und gesundes Leben des Menschen nur möglich ist, wenn sein Lebensumfeld mit der Lebensenergie des Kosmos in völligem Einklang steht. Ist dies nicht gegeben sind Disharmonien und Krankheiten die Folge. So werden beispielsweise Möbel nach bestimmten Regeln aufgestellt um gutes Feng Shui zu erzeugen. Schreibtische gen Norden, Betten nach Osten, Kinderbetten werden nach Westen ausgerichtet. Yin -Plätze wie dunkle Ecken werden erfahren Harmonisierung durch Yang-Gegenstände wie helle Lampen, Spiegel und Aquarien sowie Wasserbecken werden platziert um schlechtes Feng Shui auszugleichen. Mittels des Lo-p`an, eine Kompasses werden mit den fünf Elementen des I-Ging, der Sonnen -und Mondbahn sowie den astrologischen Daten der Bewohner de jeweiligen Hauses in Einklang gebracht. Ergebnis dieser Berechnungen sind Maßgaben für eventuelle Neu -und Umbauten. Dass eine harmonische Wohnraumgestaltung unabdinglich für persönliches Wohlbefinden ist, bleibt wohl unbestritten aber ob es dafür einer komplizierten Wissenschaft einhergehend mit einer Unzahl fremdartiger Begriffe (zudem einer fremden Kultur entstammend) bedarf, sollte jeder für sich bestimmen.

 

Finnische Sauna

Die finnische Sauna ist die traditionelle Form der "Schwitzkammer"). In der finnischen Sauna beträgt die Temperatur zwischen ca. 85°C und 95°C bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 10-30%. Mit Aufgüssen wird die Luftfeuchte kurzzeitig erhöht und ein verstärkter Hitzereiz erzeugt. Die finnische Sauna ist häufig (traditionell) als Blockhaus-Sauna zu finden.

 

Formula-Diäten

Prinzipiell basiert die Formula-Diät auf starken Begrenzung der Energiezufuhr bei gleichzeitiger Zuführung von Vitaminen und Mineralstoffen. Die Zugabe besagter Substanzen ist in ausreichendem Maße notwendig um Nährstoffmangel vorzubeugen. Praktisch geschieht das durch den Ersatz konventioneller Mahlzeiten durch pulverförmige, bilanzierte Nahrungsergänzungsmittel. Nach §14 der Diätverordnung ist die Zusammensetzung solcher Formula-Diäten folgendermaßen geregelt: mindestens 50g Eiweiß, 90g Kohlenhydrate sowie 7g essentielle Fettsäuren müssen in einer Tgesration enthalten sein. Entsprechend den "Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr” der DGE für Erwachsene gibt es auch eine Regelung für die Zufuhr der Vitamine A, B1, B2, B6, C, D und E, sowie für die Mineralstoffe Calcium und Eisen. Ursächlich wird Übergewicht mit der Anwendung von Formula-Diäten nicht berücksichtigt. Eine schnelle Gewichtsreduktion ist durch die vorgeschriebene Maximalzführung von 1200kcal täglich durchaus möglich doch ist aufgrund der Eintönigkeit eine längerfristige Verwendung derartiger Diäten kaum die Regel. So bleibt die Formula-Diät eine kurzfristige Maßnahme die eine langfristige Gewichtsabnahme zugunsten des bekannten Jojo-Effektes ausschließt. So werden Menschen die Stress, Langeweile oder emotionale Zustände mit Essen kompensieren oder die in den Auswahlkriterien ihrer Lebensmittel nachlässig sind dies nach Beendigung der Formula-Diät wieder tun. So kann der Konsum stärkereicher Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln, Obst und Gemüse sowie der Verzicht bzw. eine gewisse Zurückhaltung in Bezug auf fettreiche Lebensmittel und Alkohol wahre "Wunder" bewirken und kann darüber hinaus Garant für eine anschließendes Schlankbleiben sein.

 

Fünf Elemente

Die fünf Elemente, ihres Zeichens die Erde, das Wasser, das Feuer, die Luft und der Raum/Äther, sind die naturphilosophische Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie des indischen Ayurveda. Diesen fünf Elementen werden weitergehend auch bestimmte Sinneswahrnehmungen zugeordnet: der Erde das Riechen, dem Wasser das Schmecken, dem Äther das Hören, dem Feuer das Sehen und der Luft der Tastsinn. Auch andere Intensionen wie Persönlichkeits-Eigenschaften, Organe, Farben, Jahreszeiten, Klima, Zahlen und Lebewesen spiegeln sich in den fünf Elementen. In der Lehre des Ayurveda verdichten sich die Elemente im menschlichen Organismus zusammen mit spezifischen Eigenschaften und Sinneswahrnehmungen zu den drei ayurvedischen Menschentypen, den Doshas. So ist beispielsweise im Wasser auch das Luftelement enthalten, welches durch die Eigenschaft -trocken- charakterisiert wird. Häufiges Baden trocknet nun die Haut aus und Patienten mit derlei Beschwerden werden nun im therapeutischen Umgang mit den Elementseigenschaften prinzipiell mit oppositionellen Attributen behandelt. Trockene, kalte Haut wird also mit warmem Öl behandelt. Es ist fraglich ob die bei uns sehr in Mode gekommenen, asiatischen "Wellnessmethoden", insbesondere die Fünf-Elemente-Lehre außerhalb des Kontextes, in dem sie entstanden ist, sinnvoll anwendbar ist.

 

Fünf Tibeter

Unter den "Fünf Tibetern" versteht man eine Abfolge von fünf, Ruhe und Konzentration versprechenden, relativ einfachen Körperübungen. Sie stehen in der alten Tradition der Mönche des Himalaja, welche sich mit Hilfe dieser Übungen schon seit Jahrtausenden gesund und fit gehalten haben sollen. Sie dienen der "Reinigung und Revitalisierung auf allen Ebenen", der "Harmonisierung von Chakra- und Meridianenergien", die "Fließgeschwindigkeit der Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit" soll erhöht werden und so eine Vielzahl von Störungen eliminieren. Eine tägliche, ca. 20-30 Minuten währende Anwendung wird empfohlen. Während dieser Zeit sind die Übungen bis zu 21mal zu wiederholen. Positiven Einfluss auf Körper und Psyche haben Entspannungsübungen wie diese in jedem Fall doch sollte das Praktizieren durch eine bewegungstherapeutisch ausgebildeten Person geschult werden. Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates ist von derartigen Übungen abzuraten.

 

Fußbad

Ein warmes Fußbad wird als Abkühlmaßnahme im Anschluss an die Kaltwasseranwendungen empfohlen. Dazu werden die Füße ein paar Minuten knöchelhoch in ca. 40°C warmem Wasser gebadet. Die durch den vorhergehenden Kältereiz zusammengezogenen Gefäße werden dadurch wieder erweitert, so dass der Körper die Temperatur besser ausgleichen kann.

 

Fußreflexzonenmassage

Schon antiken den Völkern im alten Ägypten, Indien und China war die Fußreflexzonenmassage bekannt. Der Amerikaner Dr. W. Fitzgerald publizierte diese Methodik erstmalig 1917 unter Berufung auf indianische Volksmedizin. In den dreißiger Jahren wurde die Fußreflexzonenmassage von der Masseurin Eunice Ingham weiterentwickelt, in Deutschland vor allen Dingen von Hanne Marquardt vorangetrieben. Bei der Fußreflexzonenmassage erfolgt eine Massage der Füße zur Stimulation von erkrankten Organen und Körperbereichen. Die Methodik stützt sich auf die These, dass sich auf der Fußsohle so genannte Reflexwege befinden, welche zu anderen Organen im Körper führen. Die Druckpunktmassage dieser Zonen soll sich auf etwaige Behinderungen dieser Organe auswirken bzw. sie beeinflussen. Bei der Behandlung liegt der Patient auf dem Rücken, der Therapeut bewertet das Erscheinungsbild der Füße, tastet sie ab und massiert sie dann, insbesondere die belasteten Reflexzonen. So eine erstmalige Behandlung kann bis zu einer Stunde andauern, Folgebehandlungen nehmen dann weniger Zeit in Anspruch. Wissenschaftlich ist die Existenz der Reflexzonen und ihrer Wechselwirkung nicht nachgewiesen doch kann so eine Fußmassage in keinem Fall von Nachteil sein, da sie, wie andere alternative Heilmethoden auch, Selbstheilungskräfte mobilisieren kann. Garantiert ist auf jeden Fall die wohltuende entspannende Wirkung. Diskutiert wird der Einsatz der Fußreflexzonenmassage in der Schmerztherapie, da die Manipulation schmerzhafter Fußzonen und die dadurch erzeugten Reize zur Neutralisation anderer Schmerzreize im Körper führen kann. Das Prinzip ist dem der Akupunktur nicht unähnlich. Im Bereich der Physiotherapie gehört die Fußreflexzonenmassage inzwischen als fester Bestandteil zur Ausbildung. Unter akuten Infektionen und Fieber, kolikartigen Beschwerden und lokalen Infektionen am Fuß sowie lymphatischen Stauungen leidenden Menschen ist eine Fußreflexzonenmassage nicht zu empfehlen. Auch Schwangeren ist von dieser Art der Massage abzuraten.

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