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Wellness Lexikon | R

Rasulbad (auch Rhassoul)

Bei dieser ägyptischen Heilerdebehandlung werden verschiedenartige Pflegeschlämme auf dem Körper verteilt und in einer Akklimatisierungsphase im Kräuterdunstraum, dem Rasul, einmassiert. Die Kräuterdämpfe sorgen gleichsam für eine kraftvolle Überwärmung. Die Zeremonie endet mit einem Duschbad und der nachfolgenden Ruhephase. Das Rasulbad wirkt durchblutungsfördernd und stärkt die Abwehrkräfte.

 

Reflexzonenmassage

1893 entdeckte der englische Neurologe H. Head die nach ihm benannten Head`schen Hautzonen. In diesen Hautgebieten werden durch kranke Organe über Nerven -und Blutbahnen Veränderungen erzeugt. Auch sind sie schmerzanfälliger im Falle erkrankter Organe. Die heute praktizierte Reflexzonenmassage ist weitestgehend auf die Arbeiten des amerikanischen HNO-Chirurgen D. Fitzgerald zurückzuführen, der auf der Basis der Meridiane die so genannte Zonentherapie entwickelte. In der Reflexzonenmassage kommen sehr tiefe, ziehende Griffe, die mitunter sehr schmerzhaft sein können, zum Einsatz. Diese Hautreizung soll eine Stimulation der Nerven, die die Organe versorgen, hervorrufen. Das soll seinerseits wieder zur Stimulation der Organtätigkeit führen. Bei der Massage an den Druckpunkten auftretende Schmerzen sollen ein Indiz für eine Störung des, mit diesem Reflexpunkt in Verbindung stehenden, Organs sein. Die gezielte Massage an diesen Punkten soll zur Behebung der Störungen beitragen. Auch psychosomatische Probleme sollen auf diese Art und Weise therapiert werden können. Von Kritikern wird der Methode allenfalls eine entspannende Wirkung zugebilligt. Kritisch sollte man in jedem Fall die im Handel angebotenen Hilfsmittel wie Massageroller oder Schuheinlagen beurteilen denn hier besteht oftmals ein Missverhältnis zwischen Wirkungsgrad und Kaufpreis.

 

Reiki

Reiki kommt aus dem Japanischen und bedeutet stark vereinfacht „Heilen mit göttlicher Kraft“. Die Methoden des Reiki sind weit über 2500 Jahre alt und fanden schon in den alten Sanskrit-Sutras des Buddhismus erste Erwähnung. Im 19 Jh. kam es zu einer Wiederaufnahme der Techniken des Reiki durch Dr. Usui, einem christlichen Mönch aus Japan. Dessen Nachfolger Hayashi gründete in Tokio eine erste Reiki-Klinik, von hier aus fand die Methodik über eine hawaianische Patientin ihren Weg in die USA, wo es zur Spaltung der traditionellen Schule in Reiki-Alliance und Reiki-Association kam. In Deutschland kam es zur Bildung weiterer Ableger wie Pantha-Rei und Rainbow-Reiki. Festgefahrene Denkstrukturen sollen durch Reiki aufgebrochen, neue Sichtweisen eröffnet werden. Denn nur durch eine geheilte Denkweise ist letztendlich auch eine Heilung schwerwiegender Krankheiten möglich, können Krankheiten im Keim erstickt und Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Die eigentliche Energieübertragung geschieht durch den Reiki-Meister im Prozess des Handauflegens. Das passiert an 12 bis 20 Stellen des Körpers für jeweils einige Minuten. Durch konventionelle Methoden lässt sich eine Energieübertragung durch Handauflegen und eine damit verbundene Aktivierung der Selbstheilungskräfte weder beweisen noch beurteilen. Heilbehandlungen von AIDS und Asthma müssen und sollten aufgrund der Faktenlage stark angezweifelt werden. Trotz der langjährigen Tradition gibt es keine seriöse Dokumentation von wirklichen Heilerfolgen. Als Entspannungstechnik ist Reiki zu bejahen obwohl man sich des Eindrucks eines Placebo-Effektes nicht erwehren kann.

 

Reinkarnationstherapie

In der Reinkarnationstherapie wird versucht, affektive Erlebnisse eines früheren Lebens, welche beständig auf das jetzige Leben Einfluss haben, in das Bewusstsein zu integrieren. Längst verblichene Erinnerungen können wachgerufen werden, denn der Geist in seiner jetzigen Form ist stets bemüht die Problematik eines früheren Lebens zu verarbeiten, was zu krankhaften Symptomatiken führen kann. Durch die Behandlung führt ein Hypnosedialog, welcher anhand gezielter Fragen die Ursache diverser Störungen aufzeigen kann. Im Anschluss an die Sitzungen werden die Bewusstseinsinhalte in das heutige Leben integriert und entstandene Fragen werden mit Hilfe des Therapeuten beantwortet.

 

Rolfing

Die Biochemikerin I. Rolf entwickelte in den fünfziger Jahren das System einer Körperarbeit durch Massage –und Bewegungstechniken im Stehen, Liegen, Sitzen und Gehen. Laut ihrer Rolfing-Theorie werde bei einer Vielzahl von Menschen die richtige Position verschiedener Körperteile zueinander von inneren und äußeren Einflüssen gestört. Folge sind muskuläre Dauerspannungen was wiederum zu Verhärtungen der Myofaszien führt, was im Endeffekt Haltungsschäden begünstigt. Rolfing dient der Auflösung derartiger Verklebungen, beugt Verschleißerscheinungen vor und soll Schmerzen des Bewegungsapparates lindern. Da aber laut der Rolf`schen These nicht nur orthopädische Fehlentwicklungen sondern auch gedrückte seelische Stimmung Ursache schlechter Körperhaltung sein kann betrachtet sich diese Theorie auch als ganzheitliche Methode, welche Körper und Geist integriert. Ein intaktes Haltungsbild wirkt sich auch positiv auf das seelische Befinden aus. Der Patient wird in 10 genauestens strukturierten Sitzungen behandelt. Seitens wissenschaftlicher Literatur wird die Rolfing-Methode sehr kritisch betrachtet, Verklebungen der Muskelhäute entbehren jeder analytischen Grundlage. Dementsprechend sind derlei Methoden zu beurteilen. Um etwaigen Schäden entgegenzuwirken ist sicherzustellen, dass der so genannte Rolfer (Rolfing-Therapeut) über eine physiotherapeutische sowie psychotherapeutische Ausbildung verfügt.

 

Römisches Bad

Ein römisches Bad (einer historischen Badeform) hat 3 unterschiedlich heisse und feuchte Räume. Im Tepidarium(warmer feuchter Raum) beträgt die Temperatur 39°C. Im Caldarium beträgt die Temperatur 40°C bei hoher Luftfeuchtigkeit mit ätherischen Ölen angereichert. Im Lanconicum beträgt die Temperatur ca. 50°C bis 60°C. Zum Rital in einem römischen Bad zählt(e) nach dem Caldarium meist eine Massage und ein Bad.

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