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Pollenzeit

23.04.2019 09:14

Pollenzeit - mit welchen Symptomen haben Pollenallergiker zu kämpfen?

Allergien nehmen immer mehr zu, was auch auf die Pollenallergie zutrifft. Millionen Menschen leiden von Februar bis Oktober in der Pollenzeit unter vielen unangenehmen Symptomen wie eine laufende Nase oder tränende und juckende Augen. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Heuschnupfen und was Sie gegen die Beschwerden machen oder sie so gut es geht vermeiden können.

Wie kommt es zur Pollenallergie?

Nachdem der Körper die Pollen (Blütenstaub) über die Atemwege aufgenommen hat, rufen sie bei Allergikern eine Überreaktion des Immunsystems hervor. Dabei reagieren viele Betroffene auf die Pollen von mehreren Blütenpflanzen, sodass sie nicht nur im Frühling und Sommer, sondern oftmals nahezu ganzjährig unter den Beschwerden leiden. Genau genommen reagiert der Körper bei einer Pollenallergie auf die in den Pollen enthaltenen Eiweißstoffe. Die Beschwerden fangen an, wenn die jeweilige Pflanze zu blühen beginnt. Sie enden, sobald sie nicht mehr blüht. Viele Pollenallergiker leiden auch unter Kreuzallergien. So reagieren Personen, die auf die Blütenpollen von Hasel, Erle oder Birke allergisch reagieren, auf den Verzehr gewisser Obstsorten oder Nüsse häufig ebenso allergisch.

Zu den möglichen Symptomen einer Pollenallergie gehören:

- laufende Nase
- ständige Niesattacken, oftmals minutenlang
- tränende, juckende, gerötete und teilweise geschwollene Augen
- Beschwerden beim Atmen
- akuter Reizhusten
- Kratzen im Hals
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- zum Teil leicht erhöhte Körpertemperatur

Die Anzeichen resultieren stets aus der überschießenden oder fehlgeleiteten Immunreaktion: Das Immunsystem erkennt das Allergen sozusagen als Angreifer. Mit der Zeit bildet es Abwehrstoffe, wodurch die typischen Symptome verursacht werden. Heuschnupfen unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von einer Erkältung, denn die Symptome sind teilweise sehr ähnlich. Zur Unterscheidung: Das Nasensekret ist beim allergischen Schnupfen meistens klar und wässrig und beim erkältungsbedingtem Schnupfen gelblich oder grünlich verfärbt und zähflüssig. Bei einer Erkältung ist die Nase daher eher verstopft und beim Heuschnupfen möchte sie aufgrund des Fließschnupfens gar nicht aufhören zu laufen.

Auch die Haut ist den äußeren Einflüssen ausgesetzt. Es kann zu folgenden Beschwerden kommen:

- Pickel
- glänzende, unreine Haut
- Rötungen
- Pusteln
- Schuppen bzw. raue, trockene Hautstellen
- Bläschen

Integrieren Sie hochwertige Omega-6-Fettsäuren in Ihren Speiseplan, denn damit können Sie die Selbstheilung der Haut anregen. Auch speziell für Allergiker hergestellte, äußerst milde Cremes und Lotionen sind sehr verträglich. Waschen Sie sich abends vor dem Zubettgehen zur Entfernung der Pollen die Haare und Haut. Nehmen Sie die Kleidung, die Sie tagsüber getragen haben, nicht mit in das Schlafzimmer. Bringen Sie vor allem am Schlafzimmerfenster ein Pollenschutzgitter an, denn dieses hält 80 bis 90% der Pollen ab. Meiden Sie während der Blühphase längere Aufenthalte im Grünen. Dies gilt vor allem für blühende Wiesen und Felder. Nutzen Sie die Zeit nach Regengüssen für Spaziergänge. Halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und lüften Sie lediglich morgens oder abends. Die niedrigste Pollenkonzentration liegt in den Städten von sechs bis acht Uhr und in ländlichen Gebieten von 18 bis 24 Uhr. Für die Behandlung der Symptome stehen verschiedene wirksame Antihistaminika zur Verfügung. Salzhaltige Nasensprays und Augentropfen helfen ebenso bei der Linderung der Beschwerden.

Symptome der Pollenallergie nicht ignorieren

Die Beschwerden verbessern sich meist, wenn es regnet oder schneit, da die Pollen aus der Luft herausgespült werden. Wenn es Ihnen bei entsprechendem Wetter also besser geht, spricht dies dafür, dass Sie unter einem allergischen Schnupfen leiden. Nehmen Sie die auftretenden Allergiesymptome ernst, denn sie können sich mit der Zeit verstärken oder verändern. Zudem kann sich bei einer unbehandelten Allergie aus dem Heuschnupfen Bronchialasthma entwickeln, das mit Husten, Atemnot und pfeifenden Atemgeräuschen einhergeht. Dies wird als Etagenwechsel der allergischen Erkrankung bezeichnet: Aus der Erkrankung der oberen Atemwege entwickelt sich im Laufe der Zeit mit dem Asthma eine Erkrankung der unteren Atemwege. In sehr schwerwiegenden Fällen sind sogar lebensbedrohliche Schocks möglich. Wenn Sie eine Pollenallergie vermuten, sollten Sie zum Arzt gehen. Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle. Falls er keinen Allergietest durchführen kann, wird er an einen Facharzt wie einen Allergologen überweisen. Mit dem Allergietest wird die Reaktion auf bestimmte Allergene getestet, vor allem bei Hauttests wie dem Pricktest. Ergänzend oder alternativ können Blutproben untersucht werden, um gewisse Antikörper gegen Allergene nachzuweisen.

Zusammenfassung

Die Pollenallergie geht mit sehr lästigen Symptomen einher. Da die Pollen über die Nase und den Mund eintreten, sind insbesondere die Atemwege betroffen. Fließschnupfen sowie gerötete, tränende, juckende und geschwollene Augen gehören zu den typischen Beschwerden. Doch auch verschiedene Hautreaktionen wie Juckreiz, Ekzeme und Quaddeln können neben diesen Anzeichen auf eine Pollenallergie hindeuten. Während der Allergiesaison können die Beschwerden mehrere Wochen oder Monate lang anhalten, je nachdem, worauf Sie allergisch reagieren und welche Pollen gerade fliegen. Ignorieren Sie sie nicht, denn eine unbehandelte Allergie begünstigt ein Bronchialasthma.
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