Manuka Honig Anwendung: So nutzen Sie ihn richtig im Alltag

14.03.2026
Manuka Honig Anwendung: So nutzen Sie ihn richtig im Alltag - Manuka Honig Anwendung: So nutzen Sie ihn richtig im Alltag

Sie stehen vor dem Regal oder scrollen durch einen Online-Shop und sehen Gläser mit der Aufschrift "Manuka", Angaben wie MGO 100+, MGO 400+ oder UMF, eine enorme Preisspanne von 20 bis weit über 100 Euro – und fragen sich: Wofür wird dieser Honig eigentlich verwendet, wie setze ich ihn sinnvoll im Alltag ein, und woran erkenne ich echte Qualität, ohne einen teuren Fehlkauf zu riskieren? Genau diese Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Ratgeber – transparent, praxisnah und ohne Werbeversprechen, inklusive Orientierung zum Manuka-Honig kaufen.

Manuka Honig Anwendung: Die wichtigsten Fakten für Eilige

Wenn Sie schnell eine Orientierung brauchen, hier die Kurzantwort: Manuka-Honig ist ein Honig aus dem Nektar der Manuka-Pflanze (Leptospermum scoparium), die ausschließlich in Neuseeland und im südöstlichen Australien wächst. Er unterscheidet sich von gewöhnlichem Honig durch seinen deutlich höheren Gehalt an Methylglyoxal (MGO), einem natürlichen Inhaltsstoff, der für die besondere Qualität dieses Honigs verantwortlich gemacht wird.

Woran erkennen Sie echte Qualität? Achten Sie auf eine klare MGO-Angabe oder das UMF-Siegel auf dem Etikett. Zudem sollte eine Chargen- oder Batch-Nummer vorhanden sein, die Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Seriöse Anbieter nennen Herkunft, Importeur oder Abfüller und weisen transparente Prüfwerte aus.

Welche MGO-Stufe passt zu Ihnen? Für den alltäglichen Gebrauch – zum Beispiel als hochwertiger Brotaufstrich, zum Süßen von Tee oder Müsli – reichen meist MGO 100+ bis MGO 250+ völlig aus. Wer bewusst eine höhere MGO-Konzentration wünscht, etwa als Premium-Produkt für besondere Anlässe, greift zu MGO 400+ oder höher. Je höher die Stufe, desto teurer und intensiver ist der Honig – und desto seltener die Ernte.

Wie nutzen Sie ihn im Alltag? Pur vom Löffel, als Aufstrich auf Brot, eingerührt in lauwarme Getränke oder als Alternative zu raffiniertem Zucker in Joghurt, Porridge oder Dressings. Wichtig: Honig bleibt ein zuckerhaltiges Lebensmittel. Er ist nicht für Säuglinge unter zwölf Monaten geeignet, und bei Diabetes oder Allergien sollten Sie die Anwendung vorab ärztlich abklären.

Mini-Entscheidungsbaum: Welcher Manuka-Honig passt zu Ihnen?

Wenn Sie primär Geschmack und ein hochwertiges, naturbelassenes Süßungsmittel im Alltag suchen, sind MGO 100+ bis MGO 250+ eine gute Wahl. Diese Stufen sind erschwinglich, schmecken angenehm würzig-herb und eignen sich für den täglichen Genuss.

Möchten Sie gezielt eine höhere MGO-Konzentration kaufen – etwa, weil Sie den Honig als Premium-Produkt schätzen oder ihn seltener, dafür bewusster einsetzen möchten – ist MGO 400+ oder höher die richtige Wahl. Bedenken Sie jedoch, dass der Preis mit steigender Stufe deutlich zunimmt und solche Honige eher für Kenner und erfahrene Nutzer gedacht sind.

Wenn Ihr Budget begrenzt ist, investieren Sie lieber in einen echten, niedrigeren MGO-Wert mit sauberem Etikett als in ein Produkt, das mit "Active" oder "Bio Active" wirbt, aber keine nachvollziehbaren Messwerte angibt. Sind Sie unsicher beim Geschmack, starten Sie mit einer kleinen Glasgröße zum Testen – so vermeiden Sie Enttäuschungen.

Für die äußere Anwendung auf der Haut sollten Sie eher speziell formulierte kosmetische Produkte wählen. Für die Versorgung von Wunden ist ausschließlich medizinischer, steriler Honig als Medizinprodukt geeignet – nicht der Küchenhonig aus dem Vorratsschrank.

Was ist Manuka-Honig? Herkunft, monofloral und multifloral erklärt

Manuka-Honig wird aus dem Nektar der Manuka-Pflanze gewonnen, einem Strauch oder kleinen Baum, der in den entlegenen, bergigen und feuchten Regionen Neuseelands sowie im südöstlichen Australien wächst. Die Pflanze, botanisch Leptospermum scoparium genannt, wird auch Südseemyrte genannt und blüht nur wenige Wochen im Jahr – meist im neuseeländischen Sommer.

In dieser kurzen Zeit sammeln Bienen den Nektar und produzieren daraus Honig. Je nach Bienenvolk und Standort entsteht entweder monofloraler Manuka-Honig, der überwiegend Manuka-Nektar enthält und entsprechend hochwertig ist, oder multifloraler Honig, der aus einer Mischung verschiedener Nektarquellen besteht und meist günstiger angeboten wird.

Warum gilt Manuka als selten? Die Blütezeit ist kurz, die Anbaugebiete begrenzt, und die jährlichen Ernten schwanken stark – abhängig von Wetter, Standort und Bienenpopulation. Das macht diesen Honig zu einem echten Premium-Produkt, das weltweit nachgefragt wird.

Warum wird Manuka Honig Anwendung anders diskutiert als bei normalem Honig?

Honig an sich wird traditionell als besonderes Lebensmittel geschätzt: für seinen Geschmack, seine Süße und seine natürliche Herkunft. Manuka-Honig jedoch wird zusätzlich wegen seiner spezifischen Inhaltsstoff-Zusammensetzung gekauft. Viele Käufer orientieren sich gezielt an den ausgewiesenen MGO- oder UMF-Werten und wählen bewusst höhere Stufen.

Wichtig ist eine realistische Erwartungshaltung: Manuka ist ein Spezialhonig und ein Premium-Lebensmittel, aber kein Allheilmittel. Viele Aussagen, die online kursieren, sind wissenschaftlich nicht ausreichend belegt oder beziehen sich auf Laborstudien, deren Ergebnisse nicht eins zu eins auf den menschlichen Alltag übertragbar sind. Deshalb machen wir in diesem Ratgeber bewusst keine Heil- oder Wirkversprechen, sondern konzentrieren uns auf die praktische, alltagstaugliche Nutzung.

MGO und UMF einfach erklärt: So lesen Sie das Etikett richtig

Auf vielen Manuka-Honig-Gläsern finden Sie Angaben wie MGO 100+, MGO 250+, MGO 400+ oder auch UMF 10+, UMF 15+ und so weiter. Doch was bedeuten diese Zahlen?

MGO steht für Methylglyoxal, einen natürlich vorkommenden Inhaltsstoff, der in Manuka-Honig in besonders hoher Konzentration enthalten ist. Die Zahl gibt an, wie viel Methylglyoxal in Milligramm pro Kilogramm Honig enthalten ist. MGO 250+ bedeutet also: mindestens 250 mg Methylglyoxal pro kg Honig.

UMF (Unique Manuka Factor) ist ein weiteres Bewertungssystem, das zusätzlich zu MGO verwendet wird. Es ist nicht identisch mit dem MGO-Wert, sondern ein eigenes, geschütztes Siegel, das die Qualität des Honigs bestätigt. Beide Systeme dienen der Orientierung, sind aber nicht direkt umrechenbar.

Grundregel: Je höher die ausgewiesene Stufe, desto seltener und teurer ist das Produkt in der Regel. Welche Stufe die "richtige" ist, hängt von Ihrem Nutzungsziel, Ihrem Budget und Ihren persönlichen Vorlieben ab – nicht von einer objektiven "Wirkung".

Wichtig ist auch, dass Werte je nach Messmethode, Charge und Produkt variieren können. Verlassen Sie sich daher immer auf die Herstellerangaben und kaufen Sie nur Produkte mit klar ausgewiesenen, nachvollziehbaren Werten.

Kaufentscheidung: Woran Sie echten Manuka-Honig erkennen und Fehlkäufe vermeiden

Manuka-Honig ist teuer – und dadurch leider auch fälschungsanfällig. Weltweit werden deutlich mehr Produkte unter dem Namen "Manuka" verkauft, als tatsächlich produziert wird. Umso wichtiger ist es, beim Kauf genau hinzusehen.

Warnsignale, die Sie misstrauisch machen sollten: Produkte, die nur mit "Active 10", "Active Plus" oder "Bio Active" werben, ohne einen klaren, anerkannten Messwert (MGO oder UMF) oder ohne nachvollziehbare Prüf- und Herkunftsdaten anzugeben. Solche Angaben sind oft reine Marketing-Begriffe ohne echte Qualitätsprüfung.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten? Hier eine praktische Checkliste:

  • Klare MGO- oder UMF-Angabe auf dem Etikett
  • Chargen- oder Batch-Nummer für die Rückverfolgbarkeit
  • Seriöser Anbieter oder Marke mit transparenter Herkunftsangabe (z. B. Neuseeland, Australien)
  • Plausibler Preis zur angegebenen Stufe (extrem billig bei sehr hoher Stufe ist verdächtig)
  • Vollständiges Etikett mit Importeur, Abfüller, Nährwerten und Herkunft

Wenn Sie noch unsicher sind oder Manuka-Honig zum ersten Mal kaufen, starten Sie mit einer niedrigeren Stufe wie MGO 100+ oder MGO 250+. So können Sie Geschmack, Konsistenz und persönliche Verträglichkeit testen, ohne gleich viel Geld zu investieren.

Manuka Honig Anwendung: Gängige Einnahmeformen im Alltag

Wie können Sie Manuka-Honig im Alltag nutzen? Die Möglichkeiten sind vielfältig und alltagstauglich:

Pur vom Löffel: Viele Menschen genießen den Honig pur, indem sie ihn langsam im Mund zergehen lassen. Das betont das würzig-herbe Aroma und das besondere Geschmackserlebnis.

Als Brotaufstrich: Klassisch wie jeder andere Honig – auf Brot, Brötchen oder Toast, gerne in Kombination mit Butter oder Nussmus.

In Tee oder anderen Getränken: Rühren Sie den Honig in warme oder lauwarme Getränke ein. Vermeiden Sie kochend heißes Wasser, da sehr hohe Temperaturen den Geschmack und die Konsistenz beeinflussen können. Lauwarme Temperaturen sind ideal.

Als Alternative zu raffiniertem Zucker: Nutzen Sie Manuka-Honig zum Süßen von Speisen wie Porridge, Müsli, Joghurt oder Dressings. Beachten Sie, dass der Geschmack oft würziger und herber ist als bei normalem Honig.

In fertigen Produkten: Es gibt auch Bonbons, Sirupe oder kosmetische Produkte auf Manuka-Basis. Achten Sie hier stets auf die Herstellerangaben zur Dosierung und Anwendung – etwa bei Manuka-Honig-Sirup als Produktvariante.

Eine Frau im hellen Pullover sitzt am Küchentisch und rührt mit einem Holzlöffel Manuka-Honig in eine dampfende Tasse Tee, daneben ein offenes Honigglas, Tageslicht durch das Fenster

Dosierung und Häufigkeit: Praktische Orientierung ohne Gesundheitsversprechen

Wie viel Manuka-Honig sollten Sie täglich verwenden? Eine allgemeine, alltagsorientierte Spanne liegt bei ein bis drei Teelöffeln pro Tag. Viele Nutzer passen die Menge situationsabhängig an – zum Beispiel saisonal in der kalten Jahreszeit oder nach persönlichem Bedarf.

Wichtig: Manuka-Honig bleibt ein zuckerhaltiges Lebensmittel. Passen Sie die Menge an Ihre Gesamternährung, Ihre Kalorienzufuhr und Ihren Kohlenhydratbedarf an. Wenn Sie Vorerkrankungen wie Diabetes haben oder regelmäßig Medikamente einnehmen, klären Sie die Anwendung vorab ärztlich ab.

Es gilt nicht das Motto "viel hilft viel". Besser ist es, klein zu starten, die persönliche Verträglichkeit zu prüfen und dann bei Bedarf die Menge anzupassen.

Manuka Honig Anwendung Tabelle: Welche MGO-Stufe passt zu welchem Alltag?

Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, hier eine praktische Orientierungstabelle. Beachten Sie: Diese Tabelle dient der Kauf- und Budget-Orientierung, nicht der medizinischen Selbstbehandlung.

MGO-StufeTypische NutzungFür wen geeignet?
MGO 100+Einsteiger, Alltag, zum Süßen, Geschmack kennenlernenIdeal für Erstnutzer, preisbewusste Käufer
MGO 250+Bewusste Routine, Premium-Honig für den Alltag, saisonal beliebtFür regelmäßige Nutzer, die Qualität schätzen
MGO 400+Premium-Stufe, höhere MGO-Konzentration gewünschtFür erfahrene Käufer, die bewusst investieren
MGO 800+ bis 1000+Seltenes Premium-Segment, sehr teuer, Genuss-/SpezialkaufFür Kenner, als besonderes Geschenk

Typische Nutzungssituationen im Alltag – neutral und praxisnah

Viele Menschen nutzen Manuka-Honig in bestimmten Alltagssituationen – ohne dass damit Heilversprechen verbunden sind:

Kalte Jahreszeit: Als süßende Zutat in warmen Getränken oder als Teil einer Abend-Routine.

Mund- und Rachenraum: Viele schätzen das Gefühl, Honig langsam im Mund zergehen zu lassen – ein Genuss- und Empfindungserlebnis, keine Therapie.

Magengefühl und Verträglichkeit: Einige Nutzer integrieren Honig als Teil ihrer täglichen Essroutine. Die individuelle Verträglichkeit ist dabei entscheidend.

Schlaf- und Entspannungsroutine: Ein warmes Getränk mit Honig am Abend kann als beruhigendes Ritual empfunden werden – ohne Aussagen zur psychischen Wirkung.

Wichtig: Bei konkreten Beschwerden, Diagnosen oder gesundheitlichen Problemen sollten Sie sich nicht selbst behandeln, sondern immer medizinischen Rat einholen.

Äußerliche Anwendung: Manuka-Honig auf der Haut – praxisnah und sicher formuliert

Manuka-Honig kann auch äußerlich angewendet werden, etwa als Pflege bei trockener oder strapazierter Haut. Tragen Sie den Honig dünn auf die betroffenen Stellen auf, lassen Sie ihn kurz einwirken und nehmen Sie ihn dann ab oder spülen Sie ihn ab. Führen Sie vorab einen Patch-Test durch, um sicherzustellen, dass Sie nicht allergisch reagieren.

Für DIY-Ideen – etwa Honig gemischt mit Öl oder in einer Gesichtsmaske – gilt: Arbeiten Sie sparsam, hygienisch und tragen Sie den Honig nicht auf offene Wunden auf.

Wichtig ist die klare Trennung: Für die medizinische Wundversorgung ist ausschließlich steriler, medizinischer Honig als Medizinprodukt vorgesehen – nicht der Küchenhonig aus dem Glas. Bei tieferen, entzündeten oder schlecht heilenden Wunden sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen.

Geschmack, Konsistenz und Nutzungserlebnis: Was Sie erwarten können

Wie schmeckt Manuka-Honig? Der Geschmack ist süß, oft würzig-herb und kräftig. Er unterscheidet sich deutlich von milden Blütenhonigen und ist nicht "besser", sondern einfach "anders".

Das Aroma ist markant und kann je nach Charge, Erntejahr und Standort variieren. Die Konsistenz ist meist dickflüssig bis cremig und lässt sich gut streichen.

Erwartungsmanagement: Wer Honig grundsätzlich nicht mag, wird auch mit Manuka keine Freude haben. Deshalb empfehlen wir Einsteigern, zunächst eine kleine Glasgröße zu kaufen und den Geschmack zu testen, bevor Sie größere Mengen oder höhere MGO-Stufen investieren.

Ist Manuka-Honig gefährlich? Risiken, Nebenwirkungen und Grenzen klar benannt

Manuka-Honig ist ein natürliches Lebensmittel, aber nicht für jeden und jede Situation geeignet. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

Zuckerhaltig: Manuka-Honig enthält Zucker und ist damit relevant für Kalorienzufuhr und Blutzuckerspiegel. Bei Diabetes oder strengen Diätplänen sollten Sie die Anwendung vorab ärztlich abklären.

Allergien: Reaktionen auf Bienenprodukte sind möglich. Testen Sie den Honig vorsichtig, wenn Sie zu Allergien neigen.

Unverträglichkeit: Zu große Mengen können bei manchen Menschen Magenunwohlsein verursachen. Die Verträglichkeit ist individuell.

Säuglinge: Honig – egal welcher Sorte – ist für Kinder unter zwölf Monaten nicht geeignet. Es besteht das Risiko einer Botulismus-Erkrankung, die lebensbedrohlich sein kann.

Hygiene: Entnehmen Sie Honig immer nur mit sauberem Besteck, schließen Sie das Glas gut und vermeiden Sie, dass Feuchtigkeit eindringt.

Richtige Lagerung und Haltbarkeit: So bleibt Ihr Manuka-Honig lange genießbar

Wie lagern Sie Manuka-Honig richtig? Dunkel, kühl und trocken – idealerweise unter 25 Grad Raumtemperatur. Viele Hersteller liefern den Honig bereits in lichtgeschützten Gefäßen, sodass der Inhalt ausreichend geschützt ist.

Lagern Sie den Honig jedoch nicht im Kühlschrank. Zu kalte Temperaturen können die Konsistenz verändern und Kondenswasser im Glas fördern, was die Qualität und Haltbarkeit negativ beeinflusst.

Warum ist Feuchtigkeit problematisch? Im Honig leben natürlicherweise Hefezellen, die sich von Zucker und Wasser ernähren. Zieht der Honig Wasser, kann der Gärvorgang beschleunigt werden – und der Honig wird schneller schlecht. Sie erkennen das am sauren Geschmack.

Kristallisation ist übrigens kein Qualitätsmangel, sondern ein natürlicher Prozess. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein Richtwert. Bei korrekter Lagerung kann Manuka-Honig deutlich länger genießbar sein – prüfen Sie Geruch und Geschmack, bevor Sie ihn entsorgen.

Preislogik verständlich erklärt: Warum ist Manuka-Honig so teuer?

Manuka-Honig gehört zu den teuersten Honigsorten weltweit. Doch warum ist das so?

Die Gründe liegen in der begrenzten Erntezeit (nur wenige Wochen im Jahr), der hohen Nachfrage weltweit, den aufwändigen Qualitäts- und Echtheitsprüfungen sowie dem Import und der Logistik aus Neuseeland nach Europa.

Warum gibt es große Preisspannen? Der Preis hängt von mehreren Faktoren ab: MGO- oder UMF-Stufe, Monofloralität (reiner Manuka-Nektar vs. Mischung), Marke, Prüfsystem, Glasgröße und Anbieter.

Kaufprinzip: Achten Sie zuerst auf Echtheit, Etikett und Transparenz – erst danach auf Stufe und Budget. Ein niedriger, echter MGO-Wert ist besser als ein teures Plagiat.

Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie hier eine ausführliche Einordnung zu „Warum ist Manuka-Honig so teuer?“.

Nachhaltigkeit und Herkunft: Kauf mit gutem Gefühl, ohne Greenwashing

Viele Käufer legen Wert darauf, Produkte zu kaufen, die nachhaltig und transparent produziert wurden. Doch worauf können Sie konkret achten?

Statt vager "Natur"- oder "Bio"-Versprechen sollten Sie auf nachvollziehbare Herkunft, transparente Lieferketten, dokumentierte Qualitätsprüfungen und rückverfolgbare Chargen achten. Seriöse Hersteller bieten oft Audits, unabhängige Tests oder transparente Unternehmensinfos an.

Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema. Besser ist es, wenige, verifizierbare Kriterien zu nutzen, als viele unkonkrete Aussagen zu glauben.

Typische Fehler bei der Manuka Honig Anwendung – und wie Sie sie vermeiden

Viele Käufer machen beim Kauf oder bei der Nutzung von Manuka-Honig typische Fehler. Hier die häufigsten – und wie Sie sie vermeiden:

  • Zu hohe Erwartungen: Manuka ist ein hochwertiges Lebensmittel, kein Wundermittel. Kaufen Sie ihn für Geschmack und Qualität, nicht für unrealistische "Wirkungen".
  • "Active"-Produkt ohne echten Messwert gekauft: Achten Sie immer auf klare MGO- oder UMF-Angaben.
  • Zu viel auf einmal genommen: Das kann zu Magenunwohlsein führen. Besser klein starten.
  • Falsch gelagert: Offen, feucht oder zu warm – das schadet Konsistenz und Geschmack.
  • Küchenhonig für Wunden genutzt: Nur medizinischer, steriler Honig ist für Wunden geeignet.
  • Honig einem Baby unter 12 Monaten gegeben: Das ist gefährlich und darf niemals passieren.

Erfahrungsberichte richtig einordnen: Was sagen andere Nutzer?

Viele Menschen teilen ihre Erfahrungen mit Manuka-Honig online – in Bewertungen, Foren oder auf Social Media. Die meisten Berichte beziehen sich auf Geschmack, Konsistenz, Ritual und subjektives Wohlgefühl.

Wie ordnen Sie solche Erfahrungen besser ein? Achten Sie auf: MGO-Stufe, Echtheit des Produkts, Menge und Dauer der Anwendung, individuelle Ernährung und Verträglichkeit.

Wichtig: Erfahrungsberichte sind subjektiv und ersetzen keine medizinische Beratung. Nutzen Sie sie als Orientierung, nicht als Therapieempfehlung.

Wissenschaftliche Einordnung: Was ist belegt, was nicht?

Es gibt Forschung zu Inhaltsstoffen und Eigenschaften von Honig und speziell Manuka-Honig. Viele dieser Studien stammen jedoch aus Laborumgebungen und sind nicht automatisch auf den menschlichen Alltag übertragbar.

Dieser Ratgeber bleibt bewusst bei Lebensmittel- und Kauf-/Anwendungswissen. Wir machen keine Aussagen zu Krankheitsbildern, Therapien oder medizinischen Wirkungen, da die Datenlage je nach Thema begrenzt oder nicht eindeutig ist.

Saisonale Einbettung: Wann ist Manuka-Honig besonders beliebt?

Manuka-Honig wird ganzjährig genutzt, ist aber saisonal unterschiedlich beliebt:

Winter: Viele Menschen integrieren ihn in warme Getränke, Frühstücksroutinen oder nutzen ihn als hochwertiges Geschenk mit persönlicher Note.

Sommer: Eher in kalten Speisen wie Joghurt, Smoothies oder als leichte Süßung. Auch in der Hautpflege wird er gerne als Pflege- oder Wellness-Routine genutzt.

Fazit: So nutzen Sie Manuka-Honig richtig – transparent, praktisch, ehrlich

Manuka-Honig ist ein hochwertiges, naturbelassenes Lebensmittel mit besonderem Geschmack und einer einzigartigen Herkunft. Er eignet sich hervorragend als Premium-Honig für den Alltag – zum Süßen, als Aufstrich oder als Teil Ihrer persönlichen Routine.

Die wichtigsten Handlungsimpulse für Sie:

  • Achten Sie beim Kauf auf ein klares MGO- oder UMF-Siegel, eine Chargen-Nummer und transparente Herkunftsangaben.
  • Starten Sie als Einsteiger mit MGO 100+ oder MGO 250+, um Geschmack und Verträglichkeit zu testen.
  • Lagern Sie den Honig dunkel, kühl und trocken – nicht im Kühlschrank.
  • Nutzen Sie ihn nicht für Wunden – dafür ist ausschließlich medizinischer, steriler Honig geeignet.
  • Geben Sie niemals Honig an Säuglinge unter 12 Monaten.

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, klären Sie die Nutzung im Zweifel individuell ab; eine praktische Einordnung finden Sie auch in unserem Beitrag zu Manuka-Honig in der Schwangerschaft.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, können Sie Manuka-Honig sicher, genussvoll und alltagstauglich nutzen – ohne Fehlkäufe, ohne überzogene Erwartungen und mit einem guten Gefühl.


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