Leinöl, auch bekannt als Leinsamenöl, wird aus den reifen Samen der Flachspflanze gewonnen. Dieses native Bio-Leinöl ist ein gesundes und naturbelassenes Speiseöl. Nur wenige Pflanzen können mit der Leinpflanze in Bezug auf den Gehalt an der wertvollen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure konkurrieren. Eine angemessene Lagerung ist entscheidend, um die Qualität dieses kostbaren Vitalöls zu gewährleisten.
Leinöl - reich an Omega-3
Leinsamenöl ist bekannt für seinen außergewöhnlich hohen Anteil an Alpha-Linolensäure, die mehr als die Hälfte der enthaltenen Fettsäuren ausmacht. Diese pflanzliche Omega-3-Fettsäure wird als essenziell für den Stoffwechsel des Körpers angesehen und spielt eine wichtige Rolle in der Ernährung.
Da Leinsamenöl gleichzeitig einen geringen Gehalt an Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) aufweist, eignet es sich hervorragend, um das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung zugunsten von Omega-3 zu verändern.
Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist. Daher sollte regelmäßig mehr Omega-3-Fette verzehrt werden.
Wertvolles Öl aus Leinsamen
Leinsamen sind die kleinen, braunen Samen der blau blühenden Leinpflanze. Sie sind von einer stabilen Hülle umgeben, die das Innere des Samens optimal schützt, und enthalten etwa 40 g Fett pro 100 g. Darüber hinaus bieten sie rund 20 g Ballaststoffe sowie 20 g Eiweiß pro 100 g.
Die Leinpflanze, auch als Flachs bekannt, zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde in der Vergangenheit hauptsächlich als Rohstoff für Textilien verwendet.
Verwendung
Das native Bio-Leinöl bietet zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Aufgrund seiner Empfindlichkeit gegenüber Oxidation sollte es jedoch ausschließlich für kalte Speisen eingesetzt und nicht zum Braten verwendet werden. Es kann lediglich zum kurzen Dünsten verwendet werden.
- als Zutat im Salatdressing
- zum Frühstücksmüsli
- zu Pellkartoffeln mit Quark
- für Dips und Saucen
- zu Smoothies und Shakes
- für die Hautpflege
- zum Ölziehen
- pur auf dem Löffel
- Zur Holzpflege
Wenn Ihr Leinöl das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreitet und seinen milden, angenehmen Geschmack verliert, müssen Sie es nicht wegwerfen. Es ist ideal zur Pflege von unbehandeltem Naturholz geeignet. Tragen Sie dafür das Leinöl mit einem Pinsel dünn auf das Holz auf und lassen Sie es mindestens 24 Stunden einziehen.
Bitte immer gut verschlossen und im Kühlschrank lagern. Dort bleibt das Öl etwa 8 Wochen haltbar. Um die Haltbarkeit zu verlängern, kann Leinöl auch eingefroren werden, wobei es dann bis zu einem halben Jahr haltbar ist. Bitte tauen Sie das Öl ausschließlich im Kühlschrank auf.
Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g
Energie: 3700 kJ / 900 kcal
Fett: 100 g
davon gesättigte Fettsäuren: 10,7 g
einfach ungesättigte Fettsäuren: 23,3 g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 65,9 g
Kohlenhydrate: 0 g
davon Zucker: 0 g
Ballaststoffe: 0 g
Eiweiß: 0 g
Salz: 0 g
Alpha-Linolensäure: 49,5g
Fettsäuren-Diagramm
gesättigte Fettsäuren: 10,7 g
einfach ungesättigte Fettsäuren: 23,3 g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6): 16,5 g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3): 49,5 g
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.
Lagerung
Kühl und dunkel lagern. Besonders nach Anbruch empfehlen wir, das Öl im Kühlschrank aufzubewahren.
Inverkehrbringer
Ölmühle Solling GmbH, Höxtersche Straße 3, D-37691 Boffzen
