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Olivenblättertee 
"Der Olivenbaum ist sicher
 das wertvollste Geschenk
 des Himmels."
 Thomas Jefferson
 
 
 
arve Olivenblättertee
 Seit Februar 2002 wird dieser Tee auf dem deutschen Markt unter dem Namen arve Olivenblättertee angeboten.
 Der sehr
aromatische Tee wird aus Blättern des wilden Olivenbaumes gewonnen und stammt aus kontrolliert ökologischem Landbau. Das Produkt trägt das Öko Gütesiegel der spanischen
 Provinz Murcia. Der Tee zeichnet sich durch einen angenehmen milden, aromatischen, sanft bitteren, 'grünen' Geschmack aus und ist eine fast unmerkliche 'leichte Süße' wahrzunehmen.
 Der Tee hat eine wunderschöne goldgelbe Farbe.
 

Zubereitung: Pro Tasse Tee 1 bis 2 Teelöffel zerkleinerte Oliventeeblätter mit kochendem Wasser übergießen. 10 - 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Der Mörser eignet sich besonders gut die Teeblätter zu zerkleinern, denn je kleiner die Blätter zerdrückt werden umso besser können die Geschmacks- und Duftstoffe im Wasser aufgenommen werden.
(Olivenblättertee - zusammen mit dem Mörser ist auch eine gute Geschenkidee!)

Die Olivenblätter für den arve Olivenblättertee werden aufwendig von Hand gepflückt und schonend getrocknet. Der wilde Olivenbaum kommt selten und nur vereinzelt, in sehr unwegsamen und für die Landwirtschaft nicht so nutzbaren Regionen vor. Der wilde Olivenbaum, der "Urvater" aller Olivenbäume, wurde fast vollständig verdrängt. Seit einiger Zeit werden jedoch die Bauern finanziell unterstützt, die den wilden Olivenbaum auf ihren Feldern tolerieren.
Der spanische Name für den wilden Olivenbaum lautet: "acebuches". Wilde Olivenbäume wurden bisher nur bei der Züchtung von neuen Olivensorten eingesetzt. Manche Bauern gewinnen sogar Öl aus den Früchten der acebuches. Dies geschieht allerdings nur für den Eigenbedarf, denn es ist äußerst mühsam. Die wilden Oliven sind sehr klein - Durchmesser etwas ein Zentimeter. Zehn Kilo sind erforderlich für einen Liter allerfeinstes virgen extra Olivenöl !

Die guten Eigenschaften der Olivenbaum-Blätter
Die positiven Eigenschaften des Oliven-Öls auf die Gesundheit der Menschen sind bei uns schon lange bekannt. So ist z.B. erwiesen, das durch die erhöhte Einnahme von Olivenöl Herz- und Kreislauferkrankungen vorgebeugt werden, da Olivenöl nur das LDL Cholesterin, das "schlechte" Cholesterin, senkt. Während also die positiven Eigenschaften der Oliven-Frucht weitgehend bekannt sind, ist das Wissen um die guten Eigenschaften der Olivenbaumblätter noch nicht so verbreitet. Zu Beginn der 60er Jahre wurde mit der intensiveren Forschung um die Wirksamkeit der Olivenbaumblätter begonnen. Mittlerweile gibt es Erkenntnisse und Erfahrungsberichte über die positiven Wirkungen der Inhaltsstoffe des Olivenblattes: Leider blieben bisher diese Erkenntnisse und Erfahrungen um die Blätter des Olivenbaumes und deren große Wirkungsmechanismen auf unsere Gesundheit im Hintergrund des allgemeinen Interesses. Einer der bioaktiven Substanzen in den Blättern sind Oleuropeine. bioaktive Substanzen in den Blättern. Der Tee war zwar immer schon gesund, schmeckte jedoch ausgesprochen bitter. Das war (vermutlich) auch einer der Gründe warum man Dragees aus Olivenblättern hergestellt hat. Wer also diese Olivenblättertees bereits kennt und sie wegen des bitteren Geschmacks nicht mehr trinken möchte, der sollte den Tee vom wilden Olivenbäumchen probieren, denn dieser schmeckt ausgesprochen gut und gar nicht bitter. Nach einer längeren Suche und sehr vielen Versuchen mit den unterschiedlichsten Olivenblätterarten sind wir auf die kleinen, aber sehr feinen Olivenblätterchen des wilden Olivenbaumes gestoßen.

Im "Alten Ägypten" nutzten die Menschen das Öl des Olivenbaumes. Das Olivenblatt symbolisierte für sie den Himmel und sie verwendeten das Öl zur Mumifizierung. Ramses II soll gegen jede Art von Beschwerde Olivenöl eingenommen haben.
Nach der griechischen Mythologie wurde der erste Olivenbaum von der Göttin Athene gepflanzt. In den Ländern im Mittelmeerraum sind das Öl und die Olivenblätter schon seit Jahrtausenden ein bewährtes Mittel gegen Fieber.
Die erste offizielle Erwähnung des Olivenblattes als medizinisches Heilmittel gegen Fieber und Malaria ist über 150 Jahre alt. Die Olivenblätter enthalten viele bioaktive Substanzen wie Flavanoide, Polyphenole und das oben schon erwähnte Oleuropein.

Das Oleuropein
Die interessanten Wirkstoffe im Olivenöl und in den Blättern des Olivenbaums sind die Iridoide, vor allem das Oleuropein (Olivenöl enthält weitere Iridoide wie das Ligstrosid und Verbascosid).
Oleuropeine sind die bittere Substanz in den Olivenblättern. Diese Substanz wird vom Olivenbaum produziert, um ihn beständig gegen Schäden durch Insekten und Bakterien zu machen und erhöht somit die Widerstandkraft des Baumes (z.B. nutzen manche Ameisenarten Iridoide zur Abwehr). Oleuropein befindet sich im Olivenöl, aber besonders konzentriert in den Olivenblättern. Das Oleuropein ist ein wirkungsvolles Antioxidans, das starke entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Mit dem Oleuropein können auf der einen Seite verschiedene Virusinfektionen unter Kontrolle gebracht werden und andererseits das Immunsystem gestärkt werden. Die Olivenblätter haben eine besondere Wirkung auf alle Krankheiten, die durch Viren, Retroviren, Pilze, Parasiten oder Bakterien verursacht wurden.
Behandelbare Anwendungsbeispiele sind z.B.: Influenza, Erkältungen, Meningitis, Epstein- Barrvirus, Encefalitis, Herpes I und II, Herpesvirus 6 und 7, Gürtelrose, chronische Müdigkeit, Hepatitis B, Lungenentzündungen, Tuberkulose, Gonorroe, Malaria, Dengue, Bakteriemie, ernsthafte Diarrhö, Blutvergiftung, Infektionen an den Zähnen, Ohren, den Harnwegen und nach Operationen. Aufgrund des reichlich vorhandenen Chlorophyll kann der Tee vorbeugend gegen Arteriosklerose getrunken werden.
Die Olivenblätter sind eine "echte- anti- virus- Verbindung", da es das virusspezifische System in der infizierten Zelle blockiert. Es verbessert die zelluläre Schutzfunktion des Organismus. Zudem hat die Substanz eine genesungsförderliche Kraft, die Antibiotika nicht besitzen.

Oleinsäure, Polyphenole und Phenolsäure
Die im Olivenöl und in den Olivenblättern enthaltene Oleinsäure spielt für den Zellaufbau eines Neugeborenen eine wichtige Rolle. Dies soll sich positiv auf die spätere Entwicklung und Lernfähigkeit des Kindes auswirken. Schwangere Frauen und stillende Mütter sollten deshalb das Öl in ihren täglichen Speiseplan einbauen. In einer Studie, die in Italien durchgeführt wurde, fanden Forscher heraus, dass die einfach ungesättigten Fettsäuren der Oliven sogar den geistigen Verfall älterer Menschen aufhalten können.
Polyphenole und Phenolsäuren verleihen dem Öl seinen besonderen Geschmack und Duft. Sie wirken aber auch als Antioxidantien, fangen freie Radikale ab und haben entzündungshemmende Eigenschaften.

Das Olivenblatt als Energie- und Gesundheitsspender
Die Olivenblätter sind besonders als Energiespender bekannt. Sehr häufig sorgen die Blätter dafür, dass sich die Patienten besser fühlen und fröhlicher sind. Die Substanzen in den Blättern konservieren die Energie während körperlicher Anspannung und wirken als Auffrischer.
Menschen, die ein stressreiches Leben haben oder sehr anfällig gegenüber von Erkältungen und Viren sind, sollten die Blätter als Präventionsmittel nutzen. Einige Patienten nannten weitere Resultate, welche die Blätter bewirken konnten: Hautkrankheiten besserten sich, unregelmäßiger Herzschlag normalisierte sich, Blutungen, Zahnschmerzen, chronische Gelenkschmerzen milderten sich und es lindert Menopause- Beschwerden. Durchfallerkrankungen wurden gemildert.

Jüngste klinische Erfahrungen in den USA bestätigen die Wirksamkeit der Olivenblätter bei Hefepilz-Infektionen. Die Überwucherung des Darms mit bestimmten Hefepilzen ist ein ernstes gesundheitliches Problem, mit dem mittlerweile viele Menschen zu kämpfen haben. Werden bei einem akuten Befall Olivenblätterextrakt oder ein Tee aus den Olivenblättern eingesetzt, werden die Hefepilze abgetötet. Zunächst setzt aber eine "Die-Off-Reaktion" oder "Herxheimers-Reaktion" ein. Die "Die-Off-Reaktion" ist eine "Erstverschlimmerung", die sich in Müdigkeit und Schwäche ausdrückt. Dies ist aber ein gutes Zeichen. Der Patient fühlt sich schlecht, weil die zerstörten Pilze vom Darm aus den Organismus mit toxischen Abbauprodukten überschwemmen und die Leber mit der Entgiftung zunächst nicht nachkommt. Nach dem Abklingen der Reaktion ist meist auch der Pilzbefall erfolgreich behandelt. Um jedoch dauerhaft eine Überwucherung auszuschließen, sind konsequente Veränderungen der Ernährung erforderlich.

Wichtiger Hinweis:
 
Es handelt sich bei diesem Produkt um ein Lebensmittel und ersetzt keine Medizin. Wir sind keine Ärzte!
 Für medizinischen Rat wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Therapeuten. Wir geben keine Heilversprechen bezugnehmend auf dieses Produkt.
 Textquelle: "Oliveblatt Extrakt - Rückbesinnung auf ein jahrtausendealtes Heilmittel" von Josef Pies.

Zubereitungsarten eines Olivenblättertees
 
 Die Olivenblätter zerkleinern oder besser mit einem Mörser zerreiben.
 1-2 Teelöffel davon in eine Tasse geben, mit kochendem Wasser übergießen und je nach persönlichem Geschmack,
 5-10 Minuten ziehen lassen, eventuell mit etwas Zucker oder Honig süßen.
 
 Erwachsene trinken täglich 3 Tassen über den Tag verteilt. Kleinkinder trinken eine Tasse, Schulkinder 2 Tassen Tee über den Tag verteilt.
 
 oder
 20 g zerkleinerte Olivenblätter auf 1 Liter Wasser geben.
 Das Ganze auf 250 ml einkochen und dann abseihen.
 Über der Tag verteilt für die Dauer 1 Woche trinken.
 
 oder
 20 bis 40 g zerkleinerte Olivenblätter über Nacht in 1 Liter kaltem Wasser ziehen lassen.
 Am Morgen kurz erwärmen und abseihen. Über den Tag verteilt trinken.

 
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